Was ist das?

Als Schwerhörigkeit (Hypakusis) bezeichnet man eine Einschränkung des Hörvermögens. Die Ausprägung kann von geringfügiger Beeinträchtigung bis zu vollständigem Hörverlust reichen und vorübergehend oder dauerhaft sein. Bei Menschen, die nur noch einzelne Töne bzw. Geräusche oder gar keine Laute mehr hören können, spricht man von Gehörlosigkeit.

Schwerhörigkeit zeichnet sich dadurch aus, dass bestimmte Frequenzen und Tonlautstärken vermindert oder überhaupt nicht mehr gehört werden können. Je nach Ursache können verschiedene begleitende Symptome auftreten. Ist das Innenohr geschädigt, so können gleichzeitig zu Tinnitus, Schwindelanfällen oder Gleichgewichtsstörungen auftreten.

Erste Anzeichen für Hörprobleme können sich auf folgende Weise bemerkbar machen:
> Überhören von Naturgeräuschen wie Blätter-, Meeresrauschen oder Vogelgezwitscher
> Überhören von Haushaltsgeräuschen, d.h. Surren des Kühlschranks, Ticken des Weckers usw.
> Überhören von Telefon oder Klingel
> Verstärktes Gefühl, dass der Gesprächspartner nuschelt und Nachfragen erforderlich macht
> Schlechtes Sprachverstehen bei Geräuschkulisse (z.B. in der Gruppe oder bei Musik im Hintergrund)
> Familienmitglieder oder Nachbarn beschweren sich über den zu lauten Fernseher bzw. einzu lautes Radio

Bei ersten Anzeichen sollten Betroffene ihr Gehör von einem HNO-Arzt überprüfen lassen.